Forschung baut auf Erfahrung
29. September 2015

Damit Menschen mit Amputationen so wenig wie möglich in ihrer Mobilität beschränkt werden, arbeiten die Hersteller ständig an der Optimierung von Prothesenpassteilen. Bei der Entwicklung neuer Ideen, der Erforschung der Auswirkung der einzelnen Bauteile auf die Gesamtprothese und der Effizienz im Einsatz greifen die Hersteller auf die Unterstützung der Anwender zurück. Nur so zeigt sich im Detail, ob ein neues Bauteil im Alltag des Anwenders wirklich einen erweiterten Nutzen bringt. 

Als Extremsportler mit Oberschenkelamputation ist unser Mitarbeiter Stephan Büchler ein gefragter Berater. Bei der Ausübung seiner Sportarten Mountainbike Downhill und Triathlon ist der Profi auf eine höchst funktionelle, stark belastbare Prothese angewiesen. Seit 13 Jahren arbeitet er eng mit dem französischen Hersteller Proteor zusammen, testet neue Produkte, bringt sein Know-how und seine Erfahrung direkt in die Neuentwicklung von Prothesenpassteilen mit ein. Die mit seiner Unterstützung erhobenen Daten helfen den Herstellern dabei, die Produkte stetig zu optimieren, sodass sie auch höchster Beanspruchung standhalten.

Das aus diesem Mitwirken resultierende Wissen macht ihn umso wertvoller auch als Berater unserer Kunden, welche Prothesenpassteile für den persönlichen Anspruch und Bedarf geeignet sind. Er teilt es gerne mit Ihnen.

Symposium zu Sturzprophylaxe in Kiel
15. September 2015

Wie fühlt es sich an, wenn im Alter Sinne und Beweglichkeit nachlassen? Welche konkreten Ursachen haben Gangstörungen und Stürze bei älteren Menschen? Welche Möglichkeiten der Vorbeugung von Stürzen gibt es aktuell für Patienten mit altersbedingten Einschränkungen? Das Symposium "Sturzprophylaxe", das der 6K Klinik-Verbund Schleswig-Holstein am Samstag, 19. September, von 9.30 Uhr bis 15 Uhr für Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten ausrichtet, geht diesen Fragen in Vorträgen und Workshops nach. Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum des Städtischen Krankenhaus Kiel, Hasseldieksdammer Weg 30. Als Klinikversorger wird auch OT-Kiel vor Ort sein. Unsere Mitarbeiter Kai Strohmeyer, Stephan Büchler, Vivien Storbeck und Kathleen Wiese unterstützen gemeinsam mit den Physiotherapeuten des Städtischen Krankenhauses den Workshop "Einsatz von Hilfsmitteln". Die Teilnehmer können hier testen, welche Auswirkungen geeignete orthopädietechnische Hilfsmittel auf die Gangstabilität und Gangsicherheit haben.

Der 6K Klinik-Verbund bemüht sich seit über 10 Jahren, durch die Bündelung und den Austausch von Kompetenzen zur Verbesserung der standortnahen medizinischen Versorgung der Patienten in Schleswig-Holstein beizutragen. Neben dem Städtischen Krankenhaus Kiel gehören ihm das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, die imland Kliniken Eckernförde/Rendsburg, das Klinikum Bad Bramstedt, das Klinikum Itzehoe und die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide GmbH an.

Anmeldungen zum Symposium sind beim Schulungs- und Veranstaltungsmanagement des Städtischen Krankenhauses unter suv-bildungszentrum(at)krankenhaus-kiel.de oder telefonisch unter 0431-1697-3717 möglich. Ärztekammer und Registrierung für beruflich Pflegende erkennen für diese Veranstaltung Fortbildungspunkte an.

Neu im Team: Extremsportler Stephan Büchler
17. August 2015

Mountainbike Downhill, Rennrad, Enduro, Triathlon – für Stephan Büchler trotz Oberschenkelamputation nicht nur ein Heidenspaß, sondern seit 12 Jahren auch Profession. Der 35-jährige ist Extremsportler. Vor allem als Radprofi ist er eine feste Größe, hat weltweit bereits an etlichen internationalen Wettkämpfen teilgenommen. Bei den Extremity Games im Downhill für amputierte Sportler in den USA errang er zweimal Bronze und zweimal Gold. Als erster amputierter Sportler absolvierte er die Megavalanche, das längste Mountainbike-Downhill-Rennen der Welt in den Pyrenäen. Stephan Büchler liebt neue Herausforderungen.
 
Auch beruflich, und das ist unser Glück! Denn seit August bereichert der Orthopädietechniker, Gangschultrainer und erfahrene Mitarbeiter für Forschung, Entwicklung und Marketing von Prothesenpassteilen das OT-Kiel-Team. Als Ansprechpartner für den Bereich Prothetik steht er unseren Kunden ab sofort beratend zur Seite und informiert in Vorträgen und Seminaren über Möglichkeiten und Entwicklungen prothetischer Versorgungen. Und davon hat Stephan Büchler eine Menge Ahnung: Seine unterschiedlichen Sportprothesen für’s Radfahren, Laufen oder Schwimmen entwickelt er grundsätzlich komplett selbst und immer genau an die Anforderungen angepasst, die die jeweilige Sportart vorgibt.
 
Fragen an den Powermann? Nur zu: Stephan Büchler freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Der Umbau kann starten!
13. Juli 2015

Das Benefizturnier für den schwer körperbehinderten Branko Tepic (siehe Eintrag vom 4. Juni) hat ein tolles Ergebnis erzielt. Etliche Besucher kamen am Samstag nach Neumünster, um die Fußball- und Volleyballmannschaften anzufeuern und die eigene Geschicklichkeit bei einem der vielen Spiele auszutesten, die von den Vereinen aus der Region angeboten wurden. Unser OT-Kiel-Rolli-Parcour kam hierbei super an. Branko selbst hat den Tag in vollen Zügen genossen und die Gäste gemeinsam mit der Schirmherrin Sabine Krebs und Mitveranstalter Ingo Sellmer souverän begrüßt.
Nun freut sich Familie Tepic auf die langersehnte Rampe und den behindertengerechten Ausbau des Badezimmers der Mietwohnung. Dem großen Ziel – der Finanzierung eines behindertengerechten Autos für die alleinerziehende Mutter von fünf Kindern – sind die Veranstalter ebenfalls deutlich näher gekommen. Spenden werden weiterhin gerne entgegengenommen!

OT-KIEL auf Weltkongress ISPO
26. Juni 2015

Die Fertigkeiten von OT-Kiel – unter anderem – im Bereich der Sitzschalenfertigung haben inzwischen Weltruf! Alle zwei Jahre treffen sich über 4.000 Fachleute der Orthopädie- und Rehatechnikbranche, Ärzte, Therapeuten und Fachhändler aus aller Welt zum Wissensaustausch. In diesem Jahr fand dieser Kongress der International Society for Prosthetics and Orthotics, kurz ISPO, in Lyon statt. Wissenschaftliche und klinische Neuheiten, innovative Technologien, Produkte, Designs und Materialen waren vom 22. bis 25. Juni die Themen der vielfältigen Kongressbeiträge. Als Referent eingeladen war auch Orthopädietechnikmeister Klaus Wiese. Als Inhaber von OT-Kiel hielt er einen Vortrag über die Herstellung handgefertigter Sitzschalen für schwerstbehinderte Kinder, wie sie bei uns praktiziert wird. Die große Sorgfalt, mit der wir das umsetzen, und der Wert, den wir hierbei auf eine optimale Zusammenarbeit mit den beteiligten Menschen im Umfeld der Kinder legen, stieß in Lyon auf großes Interesse und gab einigen Zuhörern ja vielleicht auch ein paar Anregungen mit auf den Weg.

Benefiz-Turnier für Branko Tepic
4. Juni 2015

Gutes Tun kann so viel Spaß machen: In Neumünster findet am 11. Juli ein Benefiz-Fußballturnier zugunsten des 10-jährigen Branko Tepic statt. Der Junge hat eine sehr bewegte Vergangenheit hinter sich. Er verlor bereits als Kleinkind seine Mutter und einige Jahre später den Vater. Als Frühchen leidet Branko seit seiner Geburt an einer Tetraplegie – beide Arme und Beine sind gelähmt. Zusätzlich hat er einen Hydrocephalus, also eine vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit in der Hirnkammer, und ist daher mit einem implantierten Abfluss versorgt. Aufgrund seiner Erkrankung sitzt Branko im Rollstuhl. Seine Stiefmutter Frau Tepic umsorgt ihn liebevoll. Da die Mietwohnung von Familie Tepic bisher jedoch nicht behindertengerecht ausgestattet ist, muss sie den Jungen oft tragen, beispielsweise um ihn im Bad zu versorgen. Mit zunehmendem Alter von Branko ist das für die alleinerziehende Mutter von fünf Kindern zusehends schwieriger.

Vier Neumünsteraner Sportvereine haben sich daher zusammengetan und das Benefiz-Fußballturnier organisiert. Der Erlös soll für den notwendigen Badumbau, für eine Zugangsrampe an der Haustür und einen behindertengerechter Kleinbus eingesetzt werden. Auch OT-Kiel unterstützt die Aktion: Parallel zu den geplanten Fußball- und Volleyballturnieren errichten wir einen Rolli-Parcour, auf dem die Besucher ihre Geschicklichkeit testen können. Für ein weiteres Rahmenprogramm und Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Gelände ist ebenfalls gesorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste – wie gesagt: Viel Spaß für einen guten Zweck.

Benefiz-Fußballturnier
wann: 11. Juli 2015, 13 bis 18 Uhr
wo: Sportplatz des Vereins Blau-Weiß Wittorf Neumünster, Kälberweg 38, 24539 Neumünster

Amtlich: Optimales Qualitätsmanagement
5. Mai 2015

Wir werden ja gerne in unserem Tun bestätigt. Und besonders schön ist es, wenn die Bestätigung von offizieller Stelle kommt: So wurde jetzt unser Qualitätsmanagement (QM) erneut zertifiziert. Die Handwerkskammer Hamburg hat durch ihren Auditor Thomas Schulz den aktuellen Stand unseres QMs überprüft. Kontrolliert wird, ob die jeweiligen Arbeitsabläufe in der Fertigung unserer orthopädietechnischen Hilfsmittel noch den Richtlinien und vorgeschriebenen Standards entsprechen. Herr Schulz besuchte hierfür dieses Mal unsere Niederlassungen Niemannsweg 2 und die Einlagenfertigung Schönberger Str. 98. Unsere Mitarbeiter vor Ort konnten ihn schnell überzeugen, dass sie "ihre Aufgaben kompetent und gemäß den in der QM-Dokumentation beschriebenen Regelungen umsetzen" (Auszug aus dem Protokoll). Besonders positiv fielen dem Auditor die durchdachten und organisatorischen Strukturen, die interne Kommunikation, die verbesserten Werkstattbedingungen, die Berücksichtigung von Maßnahmen zum Arbeitsschutz und vor allem das Engagement der befragten Beschäftigten auf. 

Das finden wir prima und sagen: Weiter so!

Glückwunsch, Meister Thies!
20. März 2015

Ein Jahr lang hat unser Mitarbeiter Fabian Thies die Schulbank der Bundesfachschule in Dortmund gedrückt, fleißig gelernt, viele Prüfungen abgeschlossen und durfte nun den verdienten Lohn für seine Mühe entgegennehmen: Den Meisterbrief im Orthopädietechnik-Handwerk! Das ist nicht nur für Fabian ein Grund zum Feiern: Das gesamte OT-Kiel-Team freut sich und ist bannig stolz auf ihn.

Fabian hat seine Ausbildung zum Orthopädietechniker 2005 in Hannover begonnen, ist seit 2009 Geselle bei OT-Kiel – und jetzt Meister. Allen Kollegen, die Fabian während seiner Meisterausbildung den Rücken freigehalten haben, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Ein tolles Team, das mit Fabian jetzt wieder komplett ist!

Angehende Ergotherapeuten besuchen OT-Kiel
6. März 2015

Die Versorgung eines Menschen mit einem orthopädietechnischen Hilfsmittel ist in der Regel ein interdisziplinärer Vorgang. Sie setzt ein enges Zusammenspiel von Orthopädietechnikern, Ärzten, Therapeuten und Familie oder betreuendem Umfeld voraus. Denn für die Akzeptanz und die Wirkung des Hilfsmittels ist es wichtig, dass sie für alle Beteiligten eine Unterstützung bietet und auch ins räumliche Umfeld passt.

Grund genug für rund 20 Ergotherapieschüler der Medizinischen Akademie Hamburg (MAH) und ihre Leitung Meicke Schnell, sich bei uns vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, wie eine Hilfsmittelversorgung in der Praxis denn eigentlich genau abläuft. Die angehenden Ergotherapeuten erhielten allgemeine Infos zu orthopädietechnischen und rehatechnischen Hilfsmitteln für Kinder, zum kompletten Prozess – von der Beratung über die Rezeptanforderung bis hin zur Anpassung – und zu den Aufgaben des behandelnden Therapeuten bei der Befunderhebung und Formulierung des Zieles der Maßnahme. Zu guter Letzt gab es noch eine Führung durch unsere Sitzschalenfertigung. Hier konnten sich die Schüler davon überzeugen, dass Orthopädietechnik bei OT-Kiel echte Handarbeit ist.

Wer die einzelnen Arbeitsschritte beim Bau unserer Sitzschalen auch einmal live vor Ort sehen möchte, kann sich gerne an uns wenden – Besucher sind willkommen!

Neuer OT-Kiel-Flyer mit Ausbildungsinfos
13. Februar 2015

Orthopädietechnik ist ein schönes, spannendes und abwechslungsreiches Berufsfeld, vor allem wenn man die Ausbildung bei OT-Kiel machen darf! Finden wir. Damit das auch alle Interessierten erfahren, gibt es ab sofort einen OT-Kiel-Flyer mit allen wichtigen Infos für die Ausbildung zur Orthopädietechnikerin oder zum Orthopädietechniker in unserem Haus. Frisch und fröhlich strahlen darauf nicht nur unsere Logofarben, sondern auch unsere OT-Kiel-Models Merle, Christopher, Inga und Lukas, denen wir für ihren tollen Einsatz herzlich danken. So bekommen die potenziellen Ausbildungsplatzanwärter durch unsere Auszubildenden einen echten Eindruck vermittelt und auch gleich die beiden Azubi-Verantwortlichen vorgestellt. Wenn das nicht Lust macht, sich sofort bei uns zu bewerben! Wer sich die Flyer genauer ansehen möchte, findet sie in unserem Downloadbereich.

Fröhliche Weihnachten!
23. Dezember 2014

Ein Weihnachtfest mit einer ganz besonderen Erinnerung hat Sascha Petersen. Der Zehnjährige aus Neumünster durfte im Oktober im türkischen Marmaris an einer Delfintherapie teilnehmen. Sascha kam als Frühchen zur Welt, leidet von Geburt an unter Hirnschädigungen, Spasmen und einer psychomotorischen Entwicklungsverzögerung. Seine Pflegeeltern kümmern sich sehr liebevoll um den Jungen und unterstützen ihn nach Kräften. Über Spendenaufrufe konnten sie bereits im vergangenen Jahr für Sascha eine auf ihn abgestimmte Therapie mit den Delfinen realisieren, die sich positiv auf seine Wahrnehmung ausgewirkt hat. Der Erfolg war so überzeugend, dass sie ihm diese Möglichkeit auch in diesem Jahr geben wollte. Auch wir haben uns durch eine Spende daran beteiligt und dürfen uns – passend zum Fest der Liebe – über einen begeisterten Brief in Saschas Namen freuen. Begleitet von einer speziellen Krankengymnastik und Cranio-Sacral-Therapie ist er mehrfach mit den Delfinen geschwommen, hat sie streicheln und ihnen sogar Küsschen geben können.
Wir freuen uns sehr, dass Sascha diese Zeit so genossen hat, und wünschen allen ein schönes, fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

OT-KIEL macht erfinderisch
3. November 2014

Unseren OT-KIEL-Mitarbeitern ist ja grundsätzlich daran gelegen, unsere Kunden ausschließlich mit den besten Hilfsmitteln zu versorgen. Dafür tüfteln sie auch schon mal ein wenig herum. Häufig erfolgreich! Mit gleich zwei tollen Neuentwicklungen wartet jetzt unser Orthetik-Team auf: mit einer bruchsicheren Spiralorthese und mit praktischen PVC-Klettverschlüssen für Orthesen.

Auch wenn unsere Mitarbeiter am Oberflächendesign noch ein wenig optimieren möchten, präsentieren sie hier unsere erste bewegliche und funktionell designte Spiralorthese aus dem flexiblen und daher bruchsicheren Faserverbundstoff Prepreg.
Und die neuen PVC-Klettverschlüsse sind nicht nur stylisch. Sie können farblich individuell angepasst werden, sind durch die wasserfeste Oberfläche leicht zu reinigen und vor allem auch im Badebereich einsetzbar. Die neuen Verschlüsse sollen bald alle OT-KIEL-Orthesen zieren. Das finden wir schick.

Wir sind sehr stolz auf unsere Daniel Düsentriebs und gespannt, womit unsere OT-Mitarbeiter künftig noch so aufwarten!

Miederworkshop für die Mitarbeiter
27. Oktober 2014

"Frankfurter Kasten" bezeichnet ein Schnittmuster für ein Kreuzstützmieder. Klingt ja erst einmal ein wenig unbequem. Dass sich so ein Mieder aus dem elastischen Gewebe Drell aber recht gut tragen lässt, stellten unsere Auszubildenden und interessierte Mitarbeiter im internen Miederworkshop fest. Unter Anleitung von Ivonne Placke und Carsten Heider durchliefen sie theoretisch und anschließend in der Praxis die gesamte Produktionskette: Es wurde Maß genommen, das Schnittmuster gezeichnet, der Stoff zugeschnitten und die einzelnen Bahnen zusammengenäht. Bei der Anprobe zeigte sich dann, ob das fertige Mieder mit den Werten des Maßnehmens übereinstimmte. Naja, ein wenig musste hier und da noch nachjustiert werden, aber im Großen und Ganzen passte es – so gut, dass unsere OT-Models ihre Mieder dann gar nicht mehr hergeben mochten ...
Und auch sonst nahmen die Teilnehmer eine Menge mit: Viele neue Informationen und dank der tollen Teamarbeit ein prima Gemeinschaftsgefühl!

Schüler besuchen Sitzschalenfertigung
1. Juli 2014

Wenn Kinder der Rudolf-Steiner-Schule ein orthopädietechnisches Hilfsmittel benötigen, ist Stephan von Drahten zur Stelle. Unser Mitarbeiter betreut die Schüler des Kieler Förderzentrums für Seelenpflege-bedürftige Kinder bereits seit Jahren. Wenn er in eine der Klassen kommt, um ein Hilfsmittel anzupassen, sind die Kinder immer sehr interessiert und fragen ihn ordentlich Löcher in den Bauch: Was ist das? Wieso braucht unser Mitschüler das? Wie macht ihr das? Das brachte unseren Orthopädietechniker auf die Idee, den Kindern mal zu zeigen, wie die Hilfsmittel gebaut werden – vor allem Sitzschalen und Fortbewegungshilfen für Kinder, die nicht selbstständig sitzen oder gehen können. 

So kamen kürzlich elf Kinder aus der Unterstufe der Rudolf-Steiner-Schule mit ihrem Klassenlehrer Herrn Ramm und drei Betreuern zu uns in die Werkstatt in der Feldstraße, um uns über die Schulter zu gucken. Die Kinder fanden es toll. Besonders beeindruckend fanden sie die Maschinen, die am meisten Lärm gemacht haben. Auch die begleitenden Erwachsenen fanden die Vorführung der einzelnen Arbeitsschritte und der verwendeten Materialien so spannend, dass sie nach den Ferien noch einmal mit ihren Lehrerkollegen zu uns kommen möchten. Wenn Sie auch mal gucken möchten: Unsere Werkstatt steht Interessierten immer offen, rufen Sie uns gerne an!

Ökostrom für OT-Kiel
18. Juni 2014

Wir machen blau! Ab sofort laufen bei OT-Kiel Schleifmaschine, Bohrmaschine, Nähmaschine, Kaffeemaschine und Co. mit "blauem" Strom der Stadtwerke Schwentinental (S.WS). Der Ökostrom wird zu einhundert Prozent aus Laufwasserkraftwerken in Skandinavien bezogen. Die S.WS kann sogar genau sagen, aus welchen: Das vom TÜV Rheinland zertifizierte Label "RenewablePlus" garantiert den exakten Nachweis der Herkunft und der ökologischen Produktionsweise des Stroms.

Das finden wir prima und unterstützen durch unseren Wechsel das Engagement in eine umweltfreundliche Strompolitik sehr gerne. Und Kaffeekochen macht nun doppelt soviel Spaß ...
 

So machen wir das!
14. Mai 2014

Seit gestern ist ein Teil von uns auf der internationalen Fachmesse OTWorld in Leipzig. Über 500 Aussteller aus über 40 Ländern präsentieren hier bis Freitag Hilfsmittel aus den Bereichen Orthopädie- und Rehatechnik, Orthopädieschuhtechnik, medizinische Fußpflege und Kompressionstherapie. Wir sind mit dem Bundesinnungsverband Orthopädietechnik dabei und zeigen – wie bereits vor zwei Jahren sehr erfolgreich – in einer Gläsernen Werkstatt in zehn Stationen, wie wir unsere Sitzschalen fertigen. Für alle, die nicht live in Leipzig dabei sein können, gibt es hierzu ein Video auf YouTube

Um die Gläserne Werkstatt und die in diesem Jahr erstmals gezeigten Themeninseln zu den Bereichen Stehen, Laufen, Lagern und Orthesen zu realisieren, haben die Mitarbeiter etliche Überstunden gemacht. OT-Kiel-Inhaber Klaus Wiese ist begeistert vom Einsatz aller Beteiligten: "Ich danke allen Mitarbeitern, die sich in den vergangenen Wochen und jetzt hier auf der Messe so sehr engagieren, um für die Messebesucher erlebbar zu machen, wie wir arbeiten."

Rollstuhlhalterung für Hockeyschläger
5. Mai 2014

Konzentration und Geschicklichkeit sind gefragt, wenn die Raisdorf Panthers ihre Sportart ausüben. Sie spielen E-Ball, eine besondere Form des Elektro-Rollstuhl-Hockeys. Im Gegensatz zum "normalen" E-Rollstuhl-Hockey halten die Spieler den Schläger jedoch nicht in der Hand, sondern er wird direkt am Rollstuhl befestigt. So können auch schwer körperlich behinderte Menschen an der Torjagd mit dem kleinen Ball teilnehmen.

Unsere junge Kundin Vanessa findet E-Ball super und ist Teil der Raisdorf Panthers. Um beim Training und bei den Spielen mitmischen zu können, brauchte sie jedoch eine spezielle Halterung für den Hockeyschläger, die vorne am Rollstuhl montiert wird. Die hat unser Team ihr jetzt maßgenau gebaut – in einer sehr stylischen Ausfertigung, wie wir finden ...

Die Raisdorf Panthers trainieren mittwochs ab 18 Uhr und donnerstags ab 17 Uhr und in der Turnhalle des DRK Schul- und Therapiezentrums in Raisdorf und freuen sich immer über neue Mitspieler! Weitere Infos gibt es über die Internetseite.

Versorgung mit M.A.S.-Schaft
25. April 2014

Wie groß der Tragekomfort einer Prothese ist, hängt stark vom Schaft ab. Liegt er gut an? Sitzt er bequem auf dem Stumpf? Ermöglicht er eine gute Bewegungsfreiheit? M.A.S.-Schäfte verfügen über einen außergewöhnlich hohen Tragekomfort. Der Vektorenverlauf und der besondere Schaftaufbau sorgen für größtmögliche Bewegungsfreiheit.

Seit diesem Monat gibt es zwei weitere glückliche Träger dieser Schaftform. Unsere Mitarbeiter Carsten Heider und Axel Haß waren mit zwei oberschenkelamputierten Kunden bei der Prolutions GmbH in Celle, dem einzigen zur Zertifizierung autorisierten Unternehmen in Deutschland. Vom Maßnehmen über die individuelle Anfertigung der Testschäfte und der Formgebung, dem Aufbau auf die Prothesenpassteile, dem Probelaufen und der Passformkontrolle bis hin zur Fehlerdiagnose führten sie eine komplette Versorgung mit M.A.S-Schäften durch und brachten am Ende des Tages zwei sehr zufriedene Kunden mit nach Hause.

Wer sich für die komfortablen Schäfte interessiert, kann sich jederzeit durch Carsten Heider oder Axel Haß beraten lassen.

Innovative Schaftform
24. März 2014

Co.Co.S. steht für Control-Comfort-Socket. Dahinter steht eine neuartige Schaftform für Menschen mit einer Kniegelenksamputation. Das besondere daran: Co.Co.S. weist keine hintere Schaftform auf. Die Lastaufnahme erfolgt nicht ausschließlich über das Stumpfende, sondern wird über zwei Kraftvektoren aufgenommen. Die Führungsebene befindet sich nicht wie üblich nur am Stumpfende, sondern wird auf den gesamten Schaft übertragen. Die Anwender können erstmals auch mit Prothese bequem sitzen, haben während sie sitzen und beim Aufstehen vollen Bodenkontakt und somit eine deutlich verbesserte Sicherheit. Die neue Technik ist auch in der Ausführung als Vakuumschaft einsetzbar. Die Technik wurde von einem Mitarbeiter der süddeutschen Firma Wilhelm Julius Teufel in mehrjähriger Entwicklungsarbeit konstruiert. Beraten wurde er hierbei von seiner Frau, die selbst kniegelenksamputiert ist, und das Ergebnis von Anfang an durch ein Probetragen direkt mitgestalten konnte.

Voraussetzung für die Versorgung mit dem neuen System ist eine intensive Schulung und eine Probeversorgung. Beides haben unsere Mitarbeiter Axel Haß und der Leiter des Bereichs Prothetik, Carsten Heider, jetzt sehr erfolgreich absolviert. Wir sind somit als einer der ersten Betriebe in Deutschland ab sofort zertifizierter Partner für für den Bau von Schäften mit Co.Co.S.-Technologie.

Sportprothetik im Blick
22. März 2014

Für ihr Schulprojekt Paralympics und Behindertensport gehen vier Neuntklässler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Preetz gerade der Frage nach, ob amputierte Sportler durch den Einsatz von High-Tech-Prothesen bei Wettkämpfen eventuell einen Vorteil gegenüber nichtbehinderten Sportlern haben. Und um sich überhaupt erst einmal ein Bild davon zu machen, welche speziellen Produkte es gibt, wie sie aussehen und funktionieren, kamen sie am Donnerstag extra mit der Bahn zu uns nach Kiel.
Unser Mitarbeiter Timo Heinrich und Carsten Heider, Leiter des Bereichs Prothetik, führten die vier durch die Werkstatt und erläuterte genau, wie eine Prothese angepasst werden muss, damit der Träger sich wirklich komfortabel mit dem künstlichen Körperteil bewegen kann. Für den praktischen Teil kam dann noch Stephan Büchler dazu, der auch mit Prothese zu den besten Mountainbikern Europas zählt. Er zeigte den Schülern, wie eine Sportprothese in der Praxis funktioniert und worauf es je nach Sportart und eigener Konstitution ankommt bei der Auswahl der Technik.
Wir hoffen, unsere Besucher konnten ausreichend Material für ihre Projektpräsentation in der Schule sammeln, und wünschen viel Erfolg!

Wirtschaftsminister Meyer bei OT-Kiel
19. März 2014

Politik trifft Handwerk: Der Verband Handwerk Schleswig-Holstein e.V. setzt sich seit 1952 dafür ein, die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen seiner rund 25.000 angeschlossenen selbstständigen Handwerksbetriebe durchzusetzen. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren aus der Politik ist hierfür unabdingbar. Bei der jüngsten Zusammenkunft ging es speziell um die Belange des Gesundheitshandwerks. Anstatt sich am Konferenztisch über die aktuellen Herausforderungen der Branche auszutauschen, fand das Treffen in einem Handwerksbetrieb vor Ort statt: Bei uns!

Auf Einladung des Verbandes besuchte der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und der Kieler Landtagsabgeordnete Bernd Heinemann vergangenen Montag unsere Sitzschalenwerkstatt in der Feldstraße und ließ sich die einzelnen Fertigungsschritte zeigen. Das OT-Kiel-Team konnte sehr schön darstellen, wie individuell die Hilfsmittel für unsere Kunden erdacht und konstruiert werden müssen, um eine wirkliche Verbesserung der Lebensqualität bewirken zu können, und wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten hierbei ist. Eine gute Grundlage für das anschließende Gespräch, in dem alle Beteiligten noch einmal die Dringlichkeit bestimmter politischer Rahmenbedingungen für das Gesundheitshandwerk vorbringen konnten. Wir hoffen, dass wir hierzu einen Beitrag leisten konnten.

Foto v.r.: Bernd Heinemann MdL, Torben Bathke, Minister Reinhard Meyer, OT-Kiel-Inhaber Klaus Wiese

Seminar: Auf dem Weg nach oben
17. März 2014

Volles Haus bei OT-Kiel: In Kooperation mit dem Hilfsmittelhersteller Rehatec fand am Wochenende das Tagesseminar "Auf dem Weg nach oben" in unseren Tagungsräumlichkeiten in der Feldstraße statt. Es ging darum, wie durch den richtigen Einsatz orthopädietechnischer Hilfsmittel das Leben für behinderte Kinder und ihre Familien erleichtert werden kann. Referentin Angelika Tünnerhoff ist Physio- und Bobath-Therapeutin und behandelt am Kinderneurologischen Zentrum in Bonn vor allem Patienten mit Cerebralparesen, Syndromen und Entwicklungsschäden. Sehr lebendig und mit vielen Praxisbeispielen vermittelte sie ihren rund 20 Kolleginnen und Kollegen, wie die unterschiedlichen Hilfsmittel richtig durchdacht, angepasst und genutzt werden sollten, um auch wirklich eine Unterstützung für alle Beteiligten zu bieten. Sie erklärte die anatomischen und funktionellen Zusammenhänge der verschiedener Hilfen für die Lagerung, das Sitzen, die Aufrichtung und die Fortbewegung und zeigte ihre mögliche Wirkungsweise.
Ein gut besuchtes, informatives Seminar, das wir in ähnlicher Form bestimmt wiederholen werden.

Film mit Behinderung
7. März 2014

"Nachbarn rollen vorüber" – mit hintergründigem Witz, ohne unangebrachten Pathos oder Mitleid und mit selbstgemachter Musik zeigen Linnéa Kviske und Michael Sindt in einem Dokumentarfilm den Jahreslauf in einer Wohnstätte für schwerstbehinderte Menschen. Für ihr Werk haben die beiden Filmemacher ein Jahr lang die Bewohner der Kronshagener Wohnstätte Claus-Sinjen-Straße begleitet. In bewegenden Bildern zeigen sie das ganz normale Leben der Bewohner. Der Trailer auf You Tube gibt einen ersten Eindruck.

Der Film wird am Freitag, 28. März, um 15 Uhr im Kommunalen Kino der Pumpe in Kiel gezeigt. Er ist einer der Höhepunkte des 18. Filmfest Schleswig-Holstein, das Filme aus dem Land und Filme über das Land zeigt. Unbedingt ansehen!

Ortstermin: Verein für Kindesentwicklung
19. Februar 2014

Vergangene Woche war der Verein für Kindesentwicklung zum Ortstermin bei OT-Kiel, um unsere Niederlassung in der Feldstraße kennenzulernen und sich die einzelnen Arbeitsschritte der Sitzschalenproduktion zeigen zu lassen. Der Verein setzt sich seit über 20 Jahren sehr engagiert dafür ein, die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Berufsgruppen zu intensivieren, die mit entwicklungsauffälligen Kindern und Kindern mit Behinderungen arbeiten. Der wechselseitige Austausch hilft Fehldiagnosen oder Übertherapien zu vermeiden und unterstützt dabei, ein optimales therapeutisches Umfeld für die Kinder und ihre Familien zu schaffen. Regelmäßig treffen sich Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen (derzeit aktiv sind die AG Inklusion und die AG Eltern), es finden Fortbildungen statt oder bei Bedarf interdisziplinäre Treffen, bei denen es um die individuelle Versorgung eines Kindes geht. Eine weitere spannende Möglichkeit zum fachlichen Erfahrungsaustausch sind die Ortstermine, zu denen Mitglieder des Netzwerkes ihre Kollegen an den eigenen Arbeitsplatz einladen, um einen Einblick in die Tätigkeit zu geben.

Die Mitglieder, zu denen auch OT-Kiel zählt, sind Therapeuten, Ärzte, Pädagogen, Hilfsmittelhersteller und natürlich Eltern aus dem Großraum Kiel. Interessierte sind immer herzlich willkommen, Kontakt zum Verein aufzunehmen.

Einlagen: Ermäßigung für Wechselpaar
28. Januar 2014

Aus hygienischen Gründen oder für eine andere Art Schuhwerk empfiehlt es sich, ein zweites Paar Einlagen zur Hand zu haben. Wechseln Sie beispielsweise zwischen geschlossenem Straßen- und Sportschuh oder offenem Schuh, benötigen Sie in der Regel unterschiedliche Einlagen. Unsere Spezialisten in der Niederlassung Schönberger Straße 98 beantworten alle Fragen zu Passform und passendem Schuhwerk und fertigen Ihre Einlagen per Hand nach Ihren persönlichen Maßen. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, vor dem Kauf neuer Schuhe kostenfrei eine Schablone zu erstellen, mit der sie ausprobieren können, welcher Schuh zur Einlage passt. Das ist gerade beim Kauf neuer Kinderschuhe sehr praktisch.

Gut zu wissen: Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse haben Erwachsene und Kinder einen Anspruch auf die Verschreibung von zwei Einlagenpaaren pro Kalenderjahr. Bestellen Sie das Wechselpaar innerhalb von sechs Wochen nach dem Erhalt des ersten Paares, bieten wir Ihnen eine Ermäßigung beim Eigenanteil an. Und auch bei Privatkauf bieten wir faire Preise und Preisermäßigungen bei wiederholter Bestellung. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

OT-KIEL-Protektor für das Genium
19. Dezember 2013

Für das mikroprozessorgesteuerte Beinprothesensystem Genium gibt es von Hersteller Otto Bock bislang noch keine Hartschalenkosmetik. Da sind wir einfach mal selbst aktiv geworden und haben einen passenden Protektor entwickelt. Er besteht aus Carbonfaser und wird über eine Zwei-Schalen-Technik an Kniekorpus und Prothesenrohr befestigt. Bereits dreimal haben wir den Protektor bisher eingesetzt – und er hat sich prima bewährt!

Das Genium – Bionic Prosthetic System ermöglicht beinamputierten Menschen, den physiologischen Gang nahezu naturgetreu nachzubilden. Das erleichtert die Ausführung der alltäglichen Aktivitäten, schont den Bewegungsapparat und beugt so orthopädischen Folgeschäden vor.

Bei Fragen zum Genium sprechen Sie uns an, wir sind zertifizierter Partner für die Versorgung.

Sommerakademie der BUFA
13. Dezember 2013

Unsere Auszubildende Inga Asmussen hatte im Sommer dieses Jahres an der Sommerakademie der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA) teilgenommen. Die dreitägige Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband ist ein Angebot für talentierte angehende Orthopädie-Mechaniker – eine Art Schnupperkurs für den Meisterlehrgang an der BUFA. In Theorie und vor allem Praxis werden Kenntnisse zu prothetischen oder orthetischen Versorgungen, Arbeitstechniken und Materialkunde vermittelt. In diesem Jahr lernten die Teilnehmer unter anderem, wie ein Silikonfinger gefertigt wird und wie die einzelnen Arbeitsschritte für die Herstellung einer Unterschenkelprothese aussehen.

Bei der Innungsversammlung Orthopädie-Technik Nord Ende vergangenen Monats stellte Inga Asmussen die Sommerakademie kurz vor und berichtete begeistert von den Erfahrungen, die sie dort machen durfte. Ihr Wunsch: Dass auch andere Fachbetriebe ihren Auszubildenden diese Möglichkeit der gezielten Förderung und des Austauschs mit Gleichgesinnten bieten.

Wer Interesse an der Sommerakademie 2014 hat oder mehr über die Anmeldemöglichkeiten wissen möchte, kann sich an die BUFA wenden, telefonisch unter 0231-55910 oder per E-Mail an zentrale@ot-bufa.de.

OT-KIEL-Orthese für Hündin Atina
10. Dezember 2013

Die Versorgung von Vierbeinern zählt zwar eigentlich nicht zu unseren Kernkompetenzen. Bei Hündin Atina haben wir jedoch eine Ausnahme gemacht. Beim Spielen im Wald hatte sie sich einen Sehnenriss in der Pfote zugezogen. Anfangs umging sie die Belastung des betroffenen Beines durch Schonhaltung. Als sie dann die Pfote wieder in den Bewegungsablauf mit einbezog, fiel den Besitzern eine stark veränderte Pfotenstellung auf. Da niemand in der Lage war, Atina zu helfen, kamen ihre Besitzer über Empfehlungen schließlich letzten Monat zu OT-Kiel. Unsere Orthesenspezialisten nahmen einen Gipsabdruck der beeinträchtigten Pfote, nach der dann die spezielle Atina-Hunde-Orthese gefertigt und angepasst wurde, bis die Fehlstellung komplett ausgeglichen war. Nach einer ersten Eingewöhnungsphase kommt Atina mit der Orthese bestens klar. Wir freuen uns sehr, dass wir ihr helfen konnten!

OT-Kiel ist TARTA-Fachhändler
15. November 2013

Unser Sortiment in der Sitzversorgung hat Zuwachs bekommen: Wir sind jetzt auch speziell qualifizierter Fachhändler für das TARTA Rückensystem. Unsere Kunden haben die Möglichkeit, drei verschiedene Varianten des Systems bei uns vor Ort auszuprobieren und sich von der Flexibilität zu überzeugen, die durch die verschiedenen Einzelmodule ermöglicht wird. TARTAs Vorteile:

  • Sichere Positionierung durch festen Halt und perfekte Anformung an den notwendigen Stellen
  • Dynamik und optimale Führung, wo Beweglichkeit gefordert ist
  • Exakte Anpassung an jede Körperform

Das System lässt sich über einen Adapter schnell und sicher in Rollstühle einbauen oder mit maßgefertigten Sitzschalenversorgungen kombinieren.

Wenn Sie das TARTA Rückensystem kennenlernen möchten, sprechen Sie uns an – wir führen es Ihnen gerne vor!

Sitzschalen-Beitrag aus der OT zum Nachlesen
24. Oktober 2013

Die Fachzeitschrift ORTHOPÄDIE-TECHNIK war so freundlich, uns den kompletten Beitrag über die Fertigung unserer Sitzschalen, der in der aktuellen Ausgabe 10/2013 erschienen ist, zur Verfügung zu stellen. Hier werden die einzelnen Arbeitsschritte detailliert beschrieben – von der Voruntersuchung über das Modellieren des Positivmodells nach Vakuumabdruck, das Anfertigen von Innenschale und Außenkorpus, das Beschichten, das Nähen des Bezuges und der Testphase bis hin zur Nachkontrolle.

Bei Interesse finden Sie den ausführlich bebilderten Beitrag auf unserer Internetseite im Bereich "Unternehmen" unter Downloads – oder, indem Sie einfach hier klicken.

50 Jahre OT-KIEL in Kiel
7. Oktober 2013

Unser Unternehmen feiert dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum am Standort Kiel!
Genau genommen sind es ja sogar schon über 100 Jahre Erfahrung, die wir in der Versorgung mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln aufweisen können. Denn Leo Württemberger gründete die Orthopädietechnische Werkstatt, aus der später OT-KIEL hervorging, bereits 1908 an der Berliner Charité. Der Umzug nach Kiel erfolgte 1963, als die gerade neu eröffnete Orthopädische Klinik eine passende Werkstatt für das Klinikgelände suchte. Die Kieler Patienten hatten von nun an die Möglichkeit, ihre benötigten Hilfsmittel direkt vor Ort von Spezialisten anfertigen und anpassen zu lassen.
In der Folgezeit ist OT-Kiel kontinuierlich zu einem Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und vier Standorten gewachsen. Der Anspruch an eine individuell angepasste Versorgung unserer Kunden ist bis heute unverändert. Ob maßgefertigte Sitzschalen für schwerstbehinderte Kinder oder schlichte Einlagen – wir fertigen alles traditionell per Hand, natürlich mit zeitgemäßen Materialien und modernster Technik.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden, Partner und vor allem unsere Mitarbeiter für die Treue, das Engagement und das Vertrauen in OT-Kiel!

OT-KIEL-Beitrag in ORTHOPÄDIE-TECHNIK
4. Oktober 2013

Wie wir unsere Sitzschalen für schwerstbehinderte Kinder fertigen, interessierte jetzt auch die Fachzeitschrift ORTHOPÄDIE-TECHNIK. In der gerade erschienenen Oktober-Ausgabe veröffentlichte der Verlag einen fünfseitigen Beitrag von Klaus Wiese über die einzelnen Arbeitsschritte, in denen wir die Sitzschalen herstellen – von der Voruntersuchung und dem Vakuumabdruck bis zur Nachbetreuung und Funktionskontrolle. Nachzulesen ab Seite 48!

Die ORTHOPÄDIE-TECHNIK ist die Fachzeitschrift für Sanitätshausinhaber, Orthopädie-Techniker, Ingenieure im Biomechanik- und Reha-Bereich, Orthopäden und andere Fachleute aus dem Bereich technische Orthopädie. Sie steht für wissenschaftlich fundierte Berichte mit hohem Praxisbezug.

Seminar über Prothesenversorgung
18. September 2013

Mit 16 Jahren wurden Mirco nach einem Verkehrsunfall beide Beine amputiert – links oberhalb des Knies, rechts unterhalb. Beim Laufen ist er auf das Tragen von Prothesen angewiesen. Das ist nicht immer einfach, denn das Gangbild ist unregelmäßiger und die unterschiedliche Belastung ruft oft Nebenwirkungen wie Rückenschmerzen hervor. Nun hat sich die Situation für den heute 24-jährigen Kieler deutlich zum Positiven gewendet: Anfang September erhielt Mirco bei OT-Kiel für sein linkes Bein das bionische Beinprothesensystem Genium von Otto Bock. Seither ist die Belastung gleichmäßiger, sein Gang dynamischer und er hat weniger Rückenschmerzen. Abrupte Bewegungen kann er sicherer auffangen.

Gemeinsam mit Mirco veranschaulichten OT-Kiel-Mitarbeiter Carsten Heider und eine Physiotherapeutin der Uni-Klinik (UKSH) heute Mittag in einem Seminar in Kiel, welche Aspekte bei der medizinischen Versorgung von Prothesenträgern zu beachten sind. Teilnehmer der Fortbildung waren 22 angehende Physiotherapeuten der Krankenpflegeschule in Malente. Sie sind jetzt bestens informiert über die Technik, die Handhabung und die Pflege bionischer Versorgungen. Und wurden von Carsten Heider dafür sensibilisiert, dass es ein gewisses Fingerspitzengefühl und Erfahrung braucht, die Prothese perfekt auf den Träger abzustimmen.

Mit dem Rolli auf NOK-Tour
26. August 2013

Jannis Brase aus Kastorf startete heute Mittag in Kiel eine ganz spezielle Tour. Von heute bis zum 6. September stellen sich alle Schüler des 7. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Stecknitz einer besonderen sportlichen Aufgabe. Es geht darum, dass die Jugendlichen lernen, Hindernisse zu überwinden, sich Ängsten zu stellen und an körperliche Grenzen heranzuwagen. Viele dieser Herausforderungen kommen für Jannis nicht in Frage, da der Dreizehnjährige an Muskeldystrophie Typ Duchenne erkrankt und seit einiger Zeit auf den Rollstuhl angewiesen ist. Daher hat Jannis, der bereits die 8. Klasse besucht, nun seine eigene Herausforderung gewählt. Er möchte in den nächsten fünf Tagen die 100 Kilometer lange Strecke von Kiel bis Brunsbüttel mit seinem Elektro-Rollstuhl abfahren und dabei den Schiffsverkehr dokumentieren. Dabei ist Jannis auf Unterstützung angewiesen, einen Teil konnten auch wir von OT-Kiel beitragen.

Jannis dokumentiert seine Tour in Form eines Blogs im Internet. Uns ist es eine Freude, ihn morgen ein Stück auf seinem Weg entlang des NOK begleiten zu dürfen. Wir wünschen ihm alles Gute, viel Erfolg und weiterhin so tolles Wetter auf seiner Fahrt!

Spitzenversorgung für Spitzensportler
24. August 2013

Wenn die Kiel Baltic Hurricanes nach einer Verletzung oder zur Vorsorge eine Bandage, eine Orthese oder eine Einlage brauchen, stehen unsere Spezialisten für sie bereit. Denn OT-Kiel ist ab sofort medizinischer Partner des deutschen Vizemeisters im American Football.

Hurricanes-Geschäftsführer Gunnar Peter (3. v. l.) weiß seine Spitzenspieler damit in den besten Händen: „Ich freue mich, OT-Kiel zu unseren medizinischen Partnern zählen zu dürfen. Das Unternehmen ist der richtige Partner für die nicht immer alltäglichen Bedürfnisse unserer Spieler.“

Defense-Neuzugang Willie Bohannon (2. v. l.) konnte sich schon vom Service des OT-Kiel Teams überzeugen. Der Verteidigungsspieler hatte im vergangenen Jahr eine Schulteroperation und erhielt nun eine Bandage zum Schutz angepasst.

Welcher Schuh passt zur Einlage?
18. Juni 2013

Jede Einlage von OT-KIEL wird in feinfühliger Handarbeit durch unsere Profis auf dem Ostufer gefertigt. Wir tun alles dafür, dass sie Ihre Lieblingsschuhe auch mit der neuen Einlage weiterhin tragen können. Steht jedoch nach der Verschreibung ohnehin der Kauf eines neuen Schuhpaares an, unterstützen wir Sie durch einen besonderen Service: Auf Basis Ihres Rezepts erstellen wir zunächst eine Schablone, die Sie zum Schuhkauf mitnehmen können und die Ihnen die Auswahl des passenden Paares erleichtert.

Der Vorteil ist: Findet die Anprobe Ihrer eigentlichen Einlage bereits mit dem neuen Schuh bei OT-KIEL statt, können wir sofort mit Ihnen gemeinsam feststellen, ob Schuh und Einlage harmonieren und ob Sie gut mit der neuen Lösung laufen können.  Und – falls notwendig – umgehend Anpassungen vornehmen. In den meisten Fällen sitzen die Einlagen allerdings dank Nutzung der Schablone beim Kauf der Schuhe auf Anhieb.
 
Falls Sie den Kauf neuer Schuhe planen: Sprechen Sie uns jederzeit auf den Service an!

Gehschule mit Össur
3. Mai 2013

Die richtige Prothese zu finden, ist für beinamputierte Menschen der erste Schritt hin zu mehr Bewegungsfreiheit. Beim Tragen schleichen sich jedoch häufig Fehlbewegungen ein, die zu körperlichen Folgeschäden wie Hüft- oder Rückenschmerzen führen können. Die Träger müssen in der Regel Ausholbewegungen machen, wodurch sich ihr Gang vom "normalen" physiologischen Gang unterscheidet.

Physiotherapeut Peter Slijkhuis ist Manager der Össur Academy des Orthesen- und Prothesenherstellers Össur. In unserem Tagungsraum in der Feldstraße trainierte er gestern mit den Teilnehmern des Gehschule-Seminars, wie sie sich korrekt und körperschonend mit ihrer Prothese bewegen. Gemeinsam mit einigen Anwendern demonstrierte er Übungen für die Bereiche Stabilität, Standphase, Schwungphase, Treppen und Schrägen und Gehen in der Ebene. Hilfreiche Tipps, die unseren beinamputierten Kunden den Umgang mit ihrer Prothese im Alltag sehr erleichtern.

Fortbildung bei Schein Orthopädie Service
30. April 2013

Schein Orthopädie Service ist bereits seit Jahren unser Partner und Lieferant für therapeutische Kinder- und Jugendschuhe. In der Produktionsstätte in Remscheid werden Orthesenschuhe (mit stützenden Beinorthesen), Stabilschuhe (mit Stabilisatoren bei Fuß- oder Laufproblemen) und Antivarusschuhe (zur Korrektursicherung des kindlichen Sichelfußes oder postoperativen Klumpfußes) gefertigt.

Vergangenen Freitag war das OT-KIEL-Team eingeladen, sich die Produktionsabläufe vor Ort anzusehen und an einigen Workshops teilzunehmen. Themen waren die Arten und Möglichkeiten der Einlagenversorgung bei unterschiedlichen Fußfehlstellungen, die Ganganalyse und die Vorstellung der unterschiedlichen Therapieschuhe mit ihren Konstruktionsmerkmalen, der Indikation und der Größenbestimmung. Eine kompetente Fortbildung und ein informatives "Update".

Wir sagen noch einmal Danke nach Remscheid für die tolle Betreuung!

Genium im Praxistest
19. April 2013

Bionische Knieprothesensyteme erleichtern das Leben amputierter Menschen enorm. Die Sensor- und Mikroprozessorsteuerung ermöglicht ein Laufverhalten, das dem natürlichen Gang entspricht. Ausweichbewegungen oder Fehlbelastungen werden verhindert. Mit dem Genium hat Hersteller Otto Bock ein Hightech-Kniegelenk entwickelt, mit dem beinamputierte Menschen ohne Anstrengung Treppen steigen, Hindernisse überwinden und rückwärts laufen können – keine Selbstverständlichkeit für Prothesenträger.

Bei unserer heutigen Infoveranstaltung in der Feldstraße erklärte Otto-Bock-Produktmanager Peter Uckermann die technischen Finessen und Anwender Hamed H. demonstrierte eindrucksvoll, welchen Gewinn an Komfort und vor allem auch an Sicherheit das Gelenk für ihn bedeutet. Einige OT-KIEL-Kunden hatten im Vorfeld bereits selbst die Gelegenheit, das Genium zu testen und teilten ihre Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern.

Wann und in welchem Umfang die Krankenkassen die Kosten für den Wechsel auf das Kniegelenk übernehmen, erläuterte Carsten Heider, Leiter der Prothetik bei OT-KIEL. Das Genium darf ausschließlich von entsprechend zertifizierten Unternehmen vermittelt werden. Wenn Sie interessiert sind, stellen wir Ihnen das bionische Prothesenkniegelenk gerne näher vor!

OTWorld 2014 mit Gläserner Werkstatt
18. April 2013

Sie ist die wichtigste Messe der Branche: Die OTWorld in Leipzig. Nationale und internationale Marktführer zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Prothetik, Orthetik, Orthopädieschuhtechnik, Kompressionstherapie und Rehabilitation. Für das kommende Jahr 2014 werden wieder über 500 Aussteller und mehr als 20.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt erwartet.

Der Erfolg im letzten Jahr war so überwältigend, dass die Arbeitsgruppe Reha jetzt beschlossen hat, 2014 erneut die "Gläserne Werkstatt" von OT-KIEL stattfinden zu lassen. Vom 13. bis 16. Mai zeigen wir live sämtliche Arbeitsschritte, die für die Fertigung unserer OT-KIEL-Sitzschalen für schwerbehinderte Kinder nötig sind.

Damit die Wartezeit bis dahin nicht zu lang wird, gibt es hier einen Eindruck vom letzten Jahr.

KN-Beitrag Gläserne Werkstatt
10. April 2013

Wer heute einen Blick in die Kieler Nachrichten auf Seite 22 wirft, schaut direkt in die Augen unseres Geschäftsführers Klaus Wiese und unseres Betriebsleiters Torsten Jansen. Redakteur Christoph Jürgensen war zu Besuch in der Gläsernen Werkstatt in der Feldstraße, um den gerade eingeweihten Standort für die Sitzschalenfertigung zu begutachten. Unter der Rubrik "Aus der Geschäftswelt" beschreibt er sehr schön unser Ziel, Menschen mit körperlichen Einschränkungen dabei zu unterstützen, mehr Lebensqualität zu erlangen. Und was wir mit der Transparenz in der neuen Werkstatt bezwecken: Unser komplexes Handwerk für andere begreifbar zu machen.

Wer mag, kann zu den Öffnungszeiten gerne selbst einmal gucken kommen!

Frühbucherrabatt für OT-Tagung
3. April 2013

Wer sich in den nächsten fünf Tagen dazu entschließt, am Symposium Kinderorthopädie 2013 in Dortmund teilzunehmen, erhält noch einen Frühbucherrabatt. Die Veranstaltung der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik findet statt am 7. und 8. Juni 2013 und richtet sich an Orthopädie- und Reha-Techniker, Physiotherapeuten und Ärzte.

Die Themen des Symposiums:

  • Mobilität und Hilfsmittel im Kindesalter
  • Schul- und Breitensport mit Behinderung
  • Höher – Schneller - Weiter (Hilfsmittelversorgung im Sport)
  • Kindgerechtes Design
  • Inklusion
  • Sensomotorische Hilfsmittelkonzepte
  • Versorgungskonzepte
  • Der besondere Fall (Einzeldiskussion der Vorträge)

Veranstaltungsort ist das Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund, Rheinlanddamm 200 in Dortmund . Hier geht's zum PDF für die Anmeldung.

Fachrunde bei OT-KIEL
27. März 2013

Sichtlich beeindruckt verfolgten vergangenen Dienstag die beiden gesundheitspolitischen Sprecher Anita Klahn (FDP) und Karsten Jasper (CDU) die Führung durch die Sitzschalenwerkstatt von OT-KIEL. Sie waren der Einladung des Arbeitskreises der Gesundheitshandwerke des Verbands Handwerk SH e.V in die Feldstraße 26 gefolgt, um in versierter Runde über Themen wie Fachkräftesicherung, Preisentwicklung, Unklarheiten bei der Mehrwertsteuer oder auch den Marktmachtmissbrauch der Krankenkassen zu sprechen. Um gleichzeitig einen Einblick von der Arbeit im Gesundheitshandwerk zu vermitteln, finden diese regelmäßig organisierten Fachgespräche meist in einem Mitgliedsbetrieb vor Ort statt.

Bei der Besichtigung der Fertigungsstätte erläuterte unser Geschäftsführer Klaus Wiese die besonderen Herausforderungen im Umgang mit den behinderten Kindern und wie wichtig es für ihre Lebensqualität ist, dass die Hilfsmittel ganz genau an die Maße der jungen Patienten angepasst werden. Die beiden Gesundheitspolitiker erfuhren, dass die einzelnen Krankenkassen jeweils unterschiedliche Leistungskataloge für die Versorgung ansetzen, was zur Folge hat, dass nicht allen Kindern die bestmögliche Versorgung angeboten werden kann. Ein Missstand, zu dessen Beseitigung Fachdialoge wie diese ihren Beitrag leisten sollen.
 

Genium wird vorgestellt
22. März 2013

"Normales" Gehen, Treppesteigen und sicheres Rückwärtslaufen – für Prothesenträger keine Selbstverständlichkeit. Das mikroprozessorgesteuerte Kniegelenk Genium macht dies alles möglich. Bei unserer Informationsveranstaltung am Freitag, 19. April, stellen Experten des Herstellers Otto Bock HealthCare und ein Anwender das bionische Kniegelenk praktisch-anschaulich vor: Was leistet das Genium, wie fühlt es sich an, wie funktioniert es? Natürlich werden auch Fragen zur Indikation und zur Kostenübernahme durch den jeweiligen Kostenträger geklärt.

Die Infoveranstaltung ist für alle Interessierten offen, der Eintritt ist frei. Über Ihre Anmeldung freuen sich unsere Mitarbeiterinnen Lara Petrowski und Lisa Gellert unter 0431 - 570 93 00 oder über info@ot-kiel.de.

Zeit: Freitag, 19. April 2013, von 16 bis 18 Uhr
Ort: Feldstraße 26, 24105 Kiel

Danke für die Blumen!
8. März 2013

Kerzenschein und gedeckte Tische in der Fertigungsstätte für Sitzschalen? Na klar, denn wie es sich gehört, hatte sich unsere "gläserne Werkstatt" zur feierlichen Einweihung am vergangenen Freitag ordentlich herausgeputzt. So konnten unsere Kunden, Partner und Kollegen sich in aller Ruhe umschauen und sich mit uns über den neuen Standort in der Feldstraße freuen, wo wir jetzt in offen einsehbaren Räumlichkeiten ganz viel Platz zum Bauen der Sitzschalen haben.

Vielen Dank für das große Interesse, das uns entgegengebracht wurde und wird! Wer es am Freitag nicht einrichten konnte, kann sich die Werkstatt gerne zu einem anderen Zeitpunkt angucken – auch da sind wir ganz offen ...

OT-KIEL ist Berater für Kniegelenk Genium
4. März 2013

Bionik – schon einmal gehört? Das ist ein Mischwort aus Biologie und Technik. Durch bionische Prothesen können Menschen mit Amputationen mittels modernster Technik Bewegungsabläufe fast naturgetreu nachbilden. Ein neues Produkt auf diesem Markt ist das mikroprozessorgesteuerte Kniegelenk Genium von Otto Bock. Gehen, rennen, Treppen hoch- und runtersteigen oder sicher rückwärts laufen: Alle Bewegungen können fließend durchgeführt werden und wirken natürlich.
Unsere Mitarbeiter Carsten Heider und Axel Haß haben sich auf das bionische Kniegelenksystem schulen lassen, vier erfolgreiche Testversorgungen absolviert und sind seit Oktober zertifizierte Genium-Berater. OT-KIEL ist somit als zweites Orthopädietechnikhaus in Schleswig-Holstein und erstes in Kiel anerkannter Vertriebspartner. Durch die Schildübergabe machte Otto-Bock-Produktberater Wolfgang Riebesel die Zertifizierung jetzt offiziell.

Carsten Heider und Axel Haß beraten Sie jederzeit gerne. Wenn Sie sich vorher informieren möchten: Auf der Herstellerseite wird das Genium – Bionic Prothetic System detailliert vorgestellt.

 
Großes Interesse an rehaKIND 2013
21. Februar 2013

Die rehaKIND 2013 im Congress Center Hamburg war ein schöner Erfolg: Die Workshops und Seminare zum Thema "Kinderreha ist kein Luxus" waren an allen drei Tagen sehr gut besucht. Und die begleitende Fachausstellung von rund 60 Anbietern, Vereinen und Institutionen ebenso.
Auch am Stand von OT-KIEL gab es großes Interesse. Wir hatten viele nette und spannende Gespräche mit Kunden, Kostenträgern, Therapeuten, Ärzten und Kollegen. Nochmal Danke für den Besuch – wir haben uns gefreut!

Übrigens: Im SAT1-Regionalprogramm lief ein schöner Fernsehbeitrag zur Messe.

Berufsschüler bei Sitzschalenfertigung
16. Februar 2013

Dafür bietet sich die neue "gläserne" Werkstatt in der Feldstraße jetzt förmlich an: Heute waren 35 Orthopädietechnikschüler der Berufsschule G15 aus Hamburg mit ihrem Fachlehrer zu Besuch in der Sitzschalenfertigung. Sie erhielten nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Produktionswerkstätten. In Fachvorträgen und bei der Präsentation eines Vakuumformabdrucks lernten sie auch, worauf es bei der Herstellung individueller Sitzschalen und Untergestellversorgungen für Schwerbehinderte ankommt.
Die Schüler fanden es sehr spannend, den Fertigungsablauf in der Praxis zu erleben. Solche Besichtigungen für den Nachwuchs werden wir künftig auf jeden Fall regelmäßig anbieten.

Infos und Beratung: rehaKIND Kongress
6. Februar 2013

Jedes behinderte oder chronisch kranke Kind sollte einen Anspruch auf bestmögliche Versorgung haben. Gerade im Wachstum können durch persönlich abgestimmte Rehabilitationsmaßnahmen und die Versorgung mit hochwertigen Hilfsmitteln und Therapien langfristig weitere Körperschäden verhütet, Selbstständigkeit und Lebensqualität gefördert werden. Eine Investition in die Zukunft der Kinder und ihrer Familien.

Der diesjährige rehaKIND-Kongress im CCH Hamburg vom 14. bis 16. Februar trägt daher den Titel „Kinderreha ist kein Luxus“. OT-KIEL-Inhaber Klaus Wiese und MPM-Geschäftsführerin Lene Schindeler bieten am Samstag von 11.15-12.00 Uhr einen Workshop zum Thema "Sitzen" an: Was muss eine Sitzschale leisten? Und wie erreiche ich das?

In der dreitägigen Fachausstellung stellen rund 60 Firmen Kinderreha-Produkte und Dienstleistungen vor, Vereine präsentieren ihr Angebot. Interessierte können Hilfsmittel ausprobieren, sich informieren und beraten lassen. Der Besuch der Fachausstellung ist kostenfrei.

Fertigung der Sitzschalen ist umgezogen
3. Februar 2013

Endlich barrierefrei: Die Produktion unserer OT-KIEL-Sitzschalen ist jetzt in der Feldstraße 26 zuhause. Auf rund 500 Quadratmetern wird modelliert, zugeschnitten, unter Nutzung modernster Belüftungstechnik lackiert und beschichtet, genäht und zusammenmontiert. Viel Platz für die 15 Mitarbeiter der Abteilung und für unsere Besucher. Die einzelnen Fertigungsräume haben wir durch Glaswände voneinander getrennt – sämtliche Produktionsabläufe sind offen einsehbar. Der Empfangsbereich ist sehr großzügig gestaltet, so dass hier auch Seminare oder Ausstellungen stattfinden können.

Schauen Sie gerne mal rein: Wir freuen uns immer über Besuch! Parkmöglichkeiten gibt es direkt neben dem Eingang.

Positionspapier zu Barmer GEK-Vertragsentwurf

Schwerst behinderte Kinder und Jugendliche brauchen eine individuelle Förderung. Auch in Form von Hilfsmitteln. Ansätze der Kostenträger, Versorgungsverfahren und -prozesse durch klar definierte und vereinfachte Vorgaben zu beschleunigen, sind daher zunächst einmal positive Signale. Ein aktueller Vertragsentwurf der Barmer GEK sorgt bei der internationalen Fördergemeinschaft rehaKIND e.V. jedoch für Unruhe. Die Mitglieder befürchten, dass durch die im Vertragsentwurf abgebildeten vereinfachten Genehmigungsprozesse und Festpreismodelle die notwendige einzelfallspezifische Versorgung der Betroffenen auf der Strecke bleibt. rehaKIND schreibt: "Gerade die individuelle Versorgung schwerst betroffener Kinder- und Jugendlicher wird in diesem Konstrukt nicht abgebildet. Vielmehr werden 'Durchschnittsversorgungen' dargestellt, die aber mit individuellem Bedarf und echter Kompensation von Handicaps nichts zu tun haben. Auch das langfristige Ziel, mehr Selbstständigkeit und zukünftig weniger Pflegeaufwand durch optimale frühzeitige Versorgung sicher zu stellen, kann so nicht erreicht werden."

Auch wir sind der Meinung, dass nur eine bedarfsorientierte, zieldefinierte Versorgung die Qualität in der Versorgung schwerstbehinderter Kinder und Jugendlicher sicherstellen kann und unterstützen das Plädoyer der Fördergemeinschaft rehaKIND. Das Positionspapier kann unter dem folgenden Link eingesehen und heruntergeladen werden:
http://www.rehakind.com/_rehakind/medien/pdf/Qualitaet_am_Scheideweg.pdf